Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald

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Sprachpflege in der Übersetzungspraxis

Stephan Kessler (Greifswald)

Polnische und litauische Idyllen aus der Zeit von 1747 bis 1825; Polnisch–Deutsch / Litauisch–Deutsch; Texte und Übersetzungen. Übers. v. Johanna Clotz und Falk Flade; ediert, kommentiert u. hrsg. v. Stephan Kessler unter Mitarbeit v. Anastasija Kostiučenko; Wiesbaden 2011.

Verlagsangaben:

Idyllen - das sind kürzere Gedichte, die das Verhalten und Gefühlsleben zweier Liebender thematisieren, jedoch nicht als private Aussprache, sondern als fiktives Rollenspiel. Die Idylle war nicht nur in Polen eine äußerst beliebte Gattung, sondern auch in Litauen, obwohl dort belletristische Literatur in litauischer Sprache bis dato kaum produziert worden war.
Die Untersuchung ist gattungstheoretisch orientiert: An einem polnischsprachigen Textkorpus, das ca. 190 Idyllen umfasst, werden die definierenden Merkmale und die historische Gestalt der Gattung der Idylle erarbeitet. Die Arbeit verfolgt dabei einen funktionalen, pragmalinguistischen Ansatz.
Das litauischsprachige Textkorpus umfasst ca. 150 Gedichte, die auf ihre Zugehörigkeit zur Gattung hin untersucht werden. In die Untersuchung eingeschlossen sind folkloristische Texte des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Texte sind entweder als Idyllen oder in verschiedener Weise von der Gattung, wie sie in Polen rekurrent war, beeinflusste Texte. Die litauischen Dichter haben dabei aber kaum einzelne polnische Texte kopiert, sondern die Gattung als solche aus der ihnen bekannten polnischen Literatur übernommen.
Sprachpflege in der Übersetzungspraxis

Stephan Kessler (Greifswald)

›Einführung: Welche Effekte zeitigt eine normative Sprachpflege?‹, Sprachpflege in der Übersetzungspraxis ...

enthalten in:

Hrsg., zusammen mit Marko Pantermöller: Sprachpflege in der Übersetzungspraxis. Beiträge zur Praxis der Sprachpolitik in kleineren Sprachgemeinschaften. = Language Policy in the Practice of Translating. Contributions Concerning the Practice of Language Policy in Smaller Linguistic Communities. Frankfurt/Main–Berlin–Bern et al. 2011, S. 9–25. (Sprach­können und Sprachbewusstheit in Europa, 3)

Ebenfalls erschienen:

Litauische Kurzgrammatik


Magda Doering (Greifswald)
Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick

Die Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick wird Sie auf praktische Weise beim Litauischlernen unterstützen. Egal ob im Sprachunterricht, beim autodidaktischen Lernen oder in Litauen springt Ihnen diese kleine Fibel stets dann zur Seite, wenn Sie ohne langes Einlesen in Grammatikparagraphen eine bestimmte Form bilden wollen. Jede Karte ist so gestaltet, dass Sie alle relevanten Formen zu einem grammatikalischen Thema auf einen Blick vor sich haben. Langes Blättern und Suchen entfällt!
Die Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick ist als Formensammlung konzipiert und wunderbar kombinierbar mit verschiedenen Lehrwerken oder ausführlicheren Grammatiken der litauischen Sprache, die Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen Schritt für Schritt mit allen grammatischen Phänomenen vertraut machen.

21,5 x 15,3 cm, 8 Themenkarten in kartonierter Sammelmappe
ISBN 978-3-940677-71-6, Oktober 2010
Preis 12,00 Euro

 

Magda Doering

Litauische KurzgrammatiK auf einen Blick

acht farbige Themenkarten zusammengefasst

in kartonierter Sammelmappe

ISBN 978-3-940677-71-6, 12,00 Euro

zu beziehen über bestellung@callidusverlag.de

und über den Buchhandel

 

Leseprobe und Bestellformular auf www.callidusverlag.de

Technologie- und Forschungszentrum

Alter Holzhafen 19 D-23966 Wismar

T 03841-758 2760 F 03841-22 99 85

Stephan Kessler (Greifswald)

›Jonas Jablonskis (1860–1930) und die Genese der litauischen Nationalsprache‹

enthalten in:

Geisteswissenschaften und Publizistik im Baltikum des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hrsg. v. Norbert Angermann, Wilhelm Lenz und Konrad Maier; Berlin 2011, S. 425–454. (Schriften der Baltischen Historischen Kommission, 17: Baltische Biographische Forschungen, 1)



Liane Klein (Greifswald)

„nennet Er mich einen unbeſonnenen Kerle, auch einen Delatorem“. Versuchte Erläuterungen zu einem Brief von Daniel Klein aus dem Jahre 1654

enthalten in:


Judžentis, Arturas (Hrsg.). 2010. Danielus Kleinas ir jo epocha. Danielus Kleinas ir jo epocha. - Vilnius: VUL, S. 11-30.(Reihe: BIBLIOTHECA ARCHIVI LITHUANICI, Bd. 9.)